Gwissen
Theater

Dorfbäckstadl

Ländliches Lustspiel – Modernes traditionelles Volkstheater
Autor: Ekkehard Schönwiese
Originaltitel: Der Gewissenswurm
Regieassistenz: Kathrin Haun
Musik: Siggi Haider und Frajo Köhle

Mit: Heinz Tipotsch, Fritz Gasser, Elisabeth Kreidl, Chiara Rohrmoser, Christian Unterberger, Susanne Schartner, Simon Keiler, Günter Jaritz, Bernhard Eberharter und Christina Sailer-Wurm

Regie: Edwin Hochmuth

Die reine Weste © stummerschrei

Den Grillhofer-Bauern, der nun schon alt, krank und allein ist, plagt der G´wissenswurm. In seinen jungen Jahren hatte er nach einem außerehelichen Techtelmechtel die Magd sitzengelassen, die ein Kind vom ihm erwartete. Sein Schwager, der Dusterer, redet ihm auch noch ein, dass nur durch seine Bußfertigkeit das Seelenheil aller gerettet werden kann. Er solle doch auf alle weltlichen Besitztümer verzichten und am besten ihm – dem Schwager – alles übergeben. Da taucht die junge Lies auf dem Hof auf und belegt durch einen Brief ihrer Ziehmutter, dass sie Grillhofers uneheliches Kind ist. Das ist für den Bauern wie der Anfang für ein neues Leben.
Ekkehard Schönwiese: „Der Zorn über die Verprimitivisierung und Verlustigung der „bäuerlichen Komödie“ war für mich der Anlass, den Versuch zu unternehmen, die Typen aus Anzengrubers „Gwissenswurm“ als Charaktere zu definieren, also widersprüchlich in ihren Verhaltensweisen, lernfähig und ohne die Verurteilung des Dusterer als bösen Clown. So gut wie alle Figuren haben ein „schlechtes Gewissen“, sind deshalb unfrei, und sie machen durch Läuterung (Aufklärung) mehr oder minder einen Prozess zur Befreiung von jenen Ängsten durch, die vom schlechten Gewissen geschürt werden.“

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