Stumm bleibt lautstummer schrei 2021

Liebe Freunde des Stummer Schrei!

Es klingt fast pathetisch aber, wie so oft, beginnt es mit dem Traum einer Handvoll engagierter Zillertaler, dem Wunsch eines Ortes und einer Vision. Der Vision ein Kulturfestival zu etablieren, das Raum für Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen bietet und dessen gedankliche Offenheit und Strahlkraft weit über die Grenzen der Region hinaus gehen soll. 2004 ist es soweit: Der erste stummer schrei wird laut. Heute ist das Festival aus dem Tiroler Kultursommer nicht mehr wegzudenken und blickt, 17 Jahre später, auf stolze 333 Veranstaltungen und 15 Eigenproduktionen zurück. 
Grund genug auch für Christoph Crepaz, der das Festival seit 2016 leitet, auf dieser Tradition aufzubauen, aber stetig mit Wort und Spiel einen Schritt weiterzugehen. Da darf ein Autor wie Felix Mitterer, der den stummer schrei künstlerisch entscheidend mitgestaltet hat, nicht fehlen: Die Erfolgsproduktion des Auftragswerks Märzengrund wird in diesem Sommer wieder aufgenommen. In dieselbe Kerbe schlägt Mitterers frühes Stück Besuchszeit, dass sich satirisch mit der Würde des Menschen, den Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens auseinandersetzt.  

Musikalisch herrscht bei stummer schrei 2021 ebenfalls Aufbruchstimmung! Immer, sich der Wurzeln besinnend. Aber Nichts ist wie es einmal war. So sprengt das Quintett Alma seit 10 Jahren klangliche Grenzen. In Stumm stellen sie erstmals ihr neues Programm Furo:re vor. In bester Gesellschaft mit dem Quartett Donauwellenreiter, das durch die Meere der Genres segelt und unserem Publikum sein jüngstes Album Delta präsentiert. Und dann wären da noch die künstlerischen Grenzgänger und Vagabunden The Les Clöchards, Laudonia und, und, und … Sie alle sprechen die Sprache unserer Zeit. 
Und wie sieht das Morgen aus? Es gehört dem Nachwuchs, der Jugend. Auch bei stummer schrei. „Ohne unsere jungen MusikerInnen und KünstlerInnen hat die Kultur in unserem Land keine Zukunft“, ist Festivalleiter Christoph Crepaz überzeugt. Erstmals gibt es dieses Jahr eine Kooperation mit dem Jugendmusikwettbewerb Prima la Musica. Einigen Preisträgern wird in Stumm – solistisch und im Ensemble – eine professionelle Bühne geboten.

In diesem Sinne: Stumm bleibt laut. Wir freuen uns schon sehr auf euch!

Christoph Crepaz (Festivalleiter) & Johannes Kerschdorfer (Obmann)

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