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MIT STANDING OVATIONS VERABSCHIEDET

  • vor 22 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

5.300 Besucher, 25 Kulturveranstaltungen und ein Festival, das bereits an 2027 arbeitet.


Mit lang anhaltenden Standing Ovations endete am Samstagabend im Dorfbäckstadl der STUMMER SCHREI 2026. Nach 25 Kulturveranstaltungen blickt das Festival auf einen erfolgreichen Kultursommer zurück. Insgesamt besuchten rund 5.300 Besucherinnen und Besucher das vielfältige Programm aus Theater, Konzerten, Kabarett und Kindermusiktheater – ein neuer Besucherrekord gegenüber dem Vorjahr mit rund 5.000 Gästen.


Das Ensemble auf der Bühne nach der Dernière von „DIE REVISION“ – lang anhaltender Applaus und Standing Ovations bildeten den emotionalen Abschluss des STUMMER SCHREI 2026.
Das Ensemble auf der Bühne nach der Dernière von „DIE REVISION“ – lang anhaltender Applaus und Standing Ovations bildeten den emotionalen Abschluss des STUMMER SCHREI 2026.

Im Mittelpunkt stand heuer die Theaterproduktion DIE REVISION, Martin Leutgebs freie Bearbeitung nach Nikolai W. Gogols Der Revisor. Die gesellschaftskritische Komödie war an insgesamt 17 Abenden im Dorfbäckstadl zu erleben – mehrfach vor ausverkauftem Haus und aufgrund der großen Nachfrage sogar mit zwei Zusatzvorstellungen.


Damit trug DIE REVISION wesentlich dazu bei, dass der STUMMER SCHREI 2026 zu einem der erfolgreichsten Festivalsommer der vergangenen Jahre wurde.


Ein Festival lebt vom Engagement vieler Menschen


„Der größte Dank gilt unserem Ensemble, das über viele Monate hinweg mit unglaublichem Engagement und ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet hat. Viele haben weit mehr gemacht als nur ihre Rolle zu spielen – sie haben beim Bühnenbild, bei den Kostümen oder in vielen anderen Bereichen mitgeholfen. Ebenso danke ich unserem Regisseur Martin Leutgeb, der mit enormem Einsatz und viel Herzblut diese Produktion geprägt hat, sowie allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen. Ohne sie alle wäre ein Festival wie der STUMMER SCHREI nicht möglich“, bedankte sich Festivalleiterin Gabi Schiestl bei allen Mitwirkenden nach der Dernière.


Regisseur Martin Leutgeb wurde nach der Dernière für seine Inszenierung, die Dialektbearbeitung und seinen außergewöhnlichen Einsatz mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations gewürdigt.
Regisseur Martin Leutgeb wurde nach der Dernière für seine Inszenierung, die Dialektbearbeitung und seinen außergewöhnlichen Einsatz mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations gewürdigt.

Ein besonderer Dank galt auch dem künstlerischen Leiter Edwin Hochmuth, der das vielfältige Festivalprogramm zusammengestellt und gemeinsam mit Regisseur Martin Leutgeb die diesjährige Theaterproduktion ausgewählt hat. Die künstlerische Umsetzung von DIE REVISION lag anschließend in den Händen Martin Leutgebs. Er übertrug die Vorlage ins Zillertal, entwickelte die Dialektfassung, entwarf das Bühnenbild und arbeitete bis ins Detail an Kostümen und Inszenierung. Kaum ein Regisseur war während der vergangenen Monate so präsent im Dorfbäckstadl wie er. Ebenso würdigte Schiestl die vielen Menschen hinter den Kulissen – allen voran Regieassistentin Kathrin Haun, die Licht- und Tontechnik sowie die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Sie alle haben mit ihrem Einsatz dazu


Lob für Ensemble und Organisation


Ein Festival in dieser Größenordnung ist mit großem organisatorischem Aufwand, unzähligen Abstimmungen und viel Herzblut möglich. „Ein Festival entsteht nicht nur auf der Bühne. Es lebt von Organisation, Technik, Kommunikation und den vielen Menschen, die im Hintergrund alles zusammenhalten. Besonders stolz bin ich auf unser Ensemble. Es war eine große Freude zu erleben, wie die Schauspielerinnen und Schauspieler ihre Rollen entwickelt haben und im Laufe der Proben über sich hinausgewachsen sind“, würdigte Regisseur Martin Leutgeb das Ensemble und das gesamte Festivalteam. Die lang anhaltenden Standing Ovations des Publikums zeigten, wie sehr seine Arbeit und die des Ensembles geschätzt wurden.


Festivalleiterin Gabi Schiestl bedankte sich bei Ensemble, Regieteam und den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die den STUMMER SCHREI 2026 möglich gemacht haben.
Festivalleiterin Gabi Schiestl bedankte sich bei Ensemble, Regieteam und den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die den STUMMER SCHREI 2026 möglich gemacht haben.

Auch Obmann Hannes Kerschdorfer nutzte die Dernière, um Danke zu sagen: „Der STUMMER SCHREI ist Teamarbeit im besten Sinn des Wortes. Mein Dank gilt allen, die dieses Festival mit ihrem Einsatz möglich gemacht haben – vom Ensemble über unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer bis hin zu unseren Partnern und Sponsoren. Vor allem aber danke ich unserem Publikum. Dass so viele Menschen unsere Theateraufführungen, Konzerte, Kabarettabende und das Kinderprogramm besucht haben, ist die schönste Bestätigung für unsere Arbeit. Wir freuen uns schon jetzt auf den STUMMER SCHREI 2027.“


Erfolgreicher Abschluss – der Blick geht nach vorne


Mit insgesamt 25 Kulturveranstaltungen – darunter 17 Theateraufführungen, fünf Konzerte, zwei Kabarettabende und ein Kindermusiktheater – konnte der STUMMER SCHREI 2026 nicht nur einen Besucherrekord verzeichnen, sondern das Festival auch wirtschaftlich positiv abschließen.


Die Vorbereitungen für den STUMMER SCHREI 2027 haben bereits begonnen. Auch im kommenden Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf gesellschaftskritisches Theater mit Humor sowie auf Konzerte, Kabarett und ein abwechslungsreiches Familienprogramm freuen.


Fotos: © Manfred Haun

 
 
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