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DIE REVISION IST ERÖFFNET

  • 8. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Gelungene Premiere eröffnet den Festivalsommer 2026


Mit viel Applaus, zahlreichen Ehrengästen und einem begeisterten Publikum ist das Kulturfestival STUMMER SCHREI am Freitagabend in seine Spielsaison 2026 gestartet. Im Dorfbäckstadl feierte DIE REVISION – Martin Leutgebs freie Fassung nach Nikolai W. Gogols „Der Revisor“ – erfolgreich Premiere.


Ein Dorf erwartet einen Kontrolleur. Zwei Fremde geraten ins falsche Licht. Was als Verwechslung beginnt, entwickelt sich zu einer temporeichen Komödie über Macht, Angst, Korruption und menschliche Schwächen.


„Die Arbeit mit diesem Ensemble war etwas ganz Besonderes“, sagt Regisseur Martin Leutgeb. „Alle ziehen an einem Strang – auf und hinter der Bühne. Ich hoffe, dass die Besucherinnen und Besucher viel lachen und vielleicht auch den einen oder anderen Gedanken mit nach Hause nehmen.“


Der Bürgermeister (Heinz Tipotsch) begrüßt gemeinsam mit der Musikkapelle die vermeintlichen Revisoren im Dorf.
Der Bürgermeister (Heinz Tipotsch) begrüßt gemeinsam mit der Musikkapelle die vermeintlichen Revisoren im Dorf.

Begeisterte Stimmen zur Premiere


Unter den Premierengästen befanden sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik, Wirtschaft und der Tiroler Theaterszene. Die Resonanz nach der Aufführung fiel durchwegs positiv aus. „Vom ersten Moment an war ich gebannt. Das Bühnenbild ist beeindruckend, die Darstellerinnen und Darsteller spielen fantastisch und das Stück ist ungemein amüsant. Man vergisst völlig auf die Zeit“, sagte Beate Palfrader, Obfrau des Theaterverbandes Tirol.


Auch Regisseur und Autor Thomas Gassner zeigte sich begeistert: „Das Faszinierende an Gogols Stück ist, dass es zeitlos ist. Die Themen Macht, Angst, Betrug und menschliche Schwächen waren damals aktuell und sind es heute noch.“ Sein Fazit zur Inszenierung fällt kurz aus: „Es ist saukomisch. Wer es verpasst, ist selber schuld.“


Kabarettist, Schauspieler und Regisseur Markus Oberrauch, der beim STUMMER SCHREI 2025 mit dem „Brandner Kaspar“ selbst Regie führte, zeigte sich von der Premiere beeindruckt: „Das Stück ist rundum gelungen. Die Figuren, die Dorfgesellschaft und die beiden vermeintlichen Revisoren greifen wunderbar ineinander. Vor allem trifft es genau meinen Humor. Ein Abend voller Lug, Trug und Spaß.“


Mehrfach positiv erwähnt wurden auch die erstmals eingesetzten Headset-Mikrofone. Sie sorgen dafür, dass selbst leise Dialoge, Pointen und Zwischentöne bis in die hintersten Reihen verständlich bleiben.


Kommen dem Pfarrer (Hanspeter Wasserer) und dem Bürgermeister (Heinz Tipotsch) doch noch Gewissensbisse?
Kommen dem Pfarrer (Hanspeter Wasserer) und dem Bürgermeister (Heinz Tipotsch) doch noch Gewissensbisse?

Auftakt für einen vielfältigen Festivalsommer Auch Obmann Hannes Kerschdorfer zeigt sich erfreut über den gelungenen Start: „Viele Menschen haben in den vergangenen Monaten Zeit, Energie und Herzblut in dieses Festival investiert. Umso schöner ist es, die Spielsaison nun gemeinsam eröffnen zu dürfen. Mein ganz besonderer Dank gilt unserer Festivalleiterin Gabi Schiestl für ihren unermüdlichen Einsatz.“


Mit der Premiere beginnt zugleich ein Kultursommer in Stumm. Neben den weiteren Aufführungen von DIE REVISION erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett und Kindertheater. „Vor uns liegen insgesamt 25 Abende voller Kultur, Begegnungen und besonderer Momente. Genau dafür machen wir dieses Festival“, sagt Festivalleiterin Gabi Schiestl.


Zwei mittellose Spieler (Michael Krause und Marcus Freiler; v.l.) werden plötzlich für Revisoren aus der Großstadt gehalten
Zwei mittellose Spieler (Michael Krause und Marcus Freiler; v.l.) werden plötzlich für Revisoren aus der Großstadt gehalten

Künstlerischer Leiter Edwin Hochmuth zeigt sich von der diesjährigen Inszenierung begeistert: „DIE REVISION hält das Publikum bis zum Schluss auf Trab und sorgt immer wieder für überraschende Momente.“ Gleichzeitig verweist er auf die kommenden Wochen: „Auch die weiteren Abende mit Musik, Kabarett und Familienprogramm werden überraschen. Genau von dieser Vielfalt lebt der STUMMER SCHREI.“


Für einen besonderen Moment sorgte der Theaterverband Tirol unmittelbar nach der Premiere. Obfrau Beate Palfrader zeichnete die beiden Ensemblemitglieder Heinz Tipotsch und Hanspeter Wasserer mit dem Verdienstzeichen in Gold aus. Die Ehrung würdigt ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Theaterkultur in Tirol und wurde vom Publikum mit großem Applaus begleitet.


Auf die Party folgt die Wahrheit: Schuldirektorin Karin Vogt gesteht.
Auf die Party folgt die Wahrheit: Schuldirektorin Karin Vogt gesteht.


DIE REVISION wird noch an 14 weiteren Abenden gespielt, bis 1. August im Dorfbäckstadl in Stumm. Tickets sind noch erhältlich unter: www.stummerschrei.at


Fotos: © Manfred Haun

 
 
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