GeschichteStummer Schrei

Im September 2003 wurde in der Gemeinde Stumm im Zillertal der Verein "stummer schrei" gegründet, um einen wichtigen – vielleicht auch, weil bis dato kaum vorhandenen – Gegenpol zur traditionellen Kultur einzurichten. Die Devise lautet: „Unterhaltung etwas abseits vom Mainstream“

"stummer schrei" hat eine erstaunliche Erfolgsgeschichte hinter sich und ist zu einer regionalen Institution geworden, die auch überregional viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Sowohl lokale als auch internationale Künstler sollen aufeinandertreffen. Durch diese Begegnungen entsteht bereits seit Jahren Kreativität, künstlerische Reibung und konzeptionelle Spannung. Im Laufe der Zeit hat sich das Festival zu einem festen Bestandteil der Kulturszene entwickelt.

Im Rahmen des stummer schreis hat vieles Platz. Die Bandbreite reicht von Theater über Alte Musik bis hin zu zeitgenössischen Spielarten populärer Musik. Dadurch entstehen Kontraste, aber auch unerwartete Verbindungen und Durchdringungen.

2012 stand das Festival unter dem Motto "Welttheater auf dem Dorfplatz" und konnte mit seiner Freilichttheateraufführung „Cyrano - eine heroisch komödiantische Romanze“ von Regisseur und Intendant Roland Silbernagl das Publikum mit regionalen Aspekten und Textpassagen im Dialekt begeistern.

Herzstück des Stummer Schrei 2014 war das Theaterstück „Der Bockerer“. Geschrieben von Ulrich Becher und Peter Preses bietet dieses Volksschauspiel eine Geschichte über Menschlichkeit, Engstirnigkeit, Verlust und Freundschaft.

Für die musikalische Unterhaltung am stummer schrei sorgten von 2016 bis 2018 unter Anderem Bands und Interpreten wie "Whyrauch", "Los Dos y Compañeros" und das akustische Ensemble "JÜTZ". Auch der bayrische Kabarettist Gerhard Polt zog mit seiner humorvollen Show das Publikum auf seine Seite.