Eine turbulente Volkstheaterkomödie von Thomas GassnerRAFFL

Der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer gehört auch nach 200 Jahren noch zu denen, die von der Geschichte nicht vergessen wurden. Ganz anders erging es seinem Knecht Raffl,  dem Protagonisten von Thomas Gassners gleichnamiger satirischer Posse. Der Tiroler nimmt sich des tragischen Schicksals  eines Außenseiters an, doch anstatt eines Dramas, gibt der Autor seine Charaktere der  Lächerlichkeit preis. Nicht dem Helden der Geschichte, sondern dem stets Übergangenen, wird  hier eine Bühne geboten. Raffl ist ebenso vernarrt in die Passionsspiele wie in die Burgl, die aber schon jemand anderem versprochen ist. Es läuft nicht gut für ihn, denn aufgrund seines niedrigen Standes darf er nur den Judas, nicht aber den eigentlich angestrebten Jesus spielen. 
„Die spinnen, die Tiroler“, ist dann schließlich auch das Fazit Gassners. Warum genau und auf welche Weise lässt sich in diesem Stück nacherleben. Regie führt Konrad Hochgruber, der bereits Märzengrund in Szene gesetzt hat. Auch Thomas Gassner ist bei stummer schrei kein Unbekannter. Mit seinem Feinripp-Ensemble sorgte er schon für zahlreiche unterhaltsame Abende.
 

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