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Von 10. Juli bis 29. August 2010 findet Kultur statt, wie sie sonst nur in Köln, Bonn, Wien oder anderen Großstädten gezeigt wird. Im Zweijahres-Rhythmus ist die kleine ländliche Gemeinde Stumm im Zillertal Bühne für Schauspiel, Musik und Tanz auf höchstem Niveau.
Welttheater auf dem Dorfplatz: Internationale Produktionen von renommierten Theaterhäusern, aber vor allem Eigenproduktionen kommen zur Aufführung. Das Thema „Heimat“ ist 2010 Programm und zieht sich wie ein roter Faden durch den Veranstaltungsreigen.
Was bedeutet Heimat? Für uns, unsere Gäste? Das innovative Kulturfestival beleuchtet „Heimat“ in allen Facetten. Beispielsweise im Rahmen des Freilichtspieles „Für immer Stumm“ – aus der Feder der bekannten Autoren Uli Breé und Gabriel Castañeda Senn – das in Zusammenarbeit mit dem Verband Zillertaler Volksschauspiele auf dem Dorfplatz hinter dem Schloß zur Aufführung kommt. Das Thema „Heimat“ ließ der musikalische Leiter Martin Flörl ebenso in die Musikproduktionen einfließen.
Traditionell gibt es ein Kinderprogramm. In diesem Jahr erleben die Jüngsten Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“ in Koproduktion mit der Landesmusikschule Zillertal. Insgesamt kommen in den Zillertaler Gemeinden Aschau, Fügen, Uderns, Kaltenbach, Ried und Stumm sowie in Innsbruck 23 Vorstellungen in Eigenproduktion und 18 Gastspiele zur Aufführung.
Das Kulturfestival „stummer schrei“ wurde 2003 als Erweiterung zur traditionellen Kultur gegründet. Der künstlerische Leiter Roland Silbernagl möchte Unterhaltung abseits des Mainstreams bieten. Mittlerweile gehört der „stummer schrei“ zur Fixeinrichtung in der Tiroler Kulturlandschaft. Das „etwas andere“ Festival bereichert das regionale Kulturspektrum mit neuen Produktionen, ohne dabei aber den regionalen Bezug zu verlieren.













